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Spielbericht Kreispokal Viertelfinale – Leezener SC vs. SV Henstedt-Ulzburg

Leezener SC – SV Henstedt-Ulzburg 0:1

Von vornherein hätte es ein einfacheres Los sein können, aufgrund urlaubs- und coronaverdachtsbedingter Ausfälle hätte eine noch bessere Aufstellung zur Verfügung stehen können und im Nachhinein hätte man dieses Spiel auch gewinnen können. Wäre, Wäre – Fahrradkette.

H-U hatte sich im Achtelfinale in der Verlängerung mit 4:3 gegen die FSG Kaltenkirchen durchgesetzt, der LSC war siegreich in Tensfeld (0:1).

Nach anfänglicher Abtastphase sahen die Zuschauer einen besser werdenden LSC, der – wie in fast jeder Partie bis jetzt – seine Möglichkeiten nicht konsequent nutzte. H-U konnte gelegentlich kontern und scheiterte zweimal in eins gegen eins Situationen am hervorragenden Keeper der Leezener. So ging es bis kurz vor der Pause hin und her, ohne das eine Mannschaft so richtig gefährlich werden konnte.
Die Ecken von H- U brachten allerdings den LSC etwas durcheinander, die Abstimmung passte nicht wirklich. Aus diesem Durcheinander entstand ein verunglückter Klärungsversuch von Fischer, der statt Ball den Gegner traf, den er völlig übersehen hatte. Elfmeter! Tor für H- U durch Muhs, Pause.

Phil Paustian hatte in der Nr. 28 Alhassan Issahk schnell einen Freund gefunden, die beide suchten immer wieder die körperliche Nähe des anderen. Als dann Mitte der zweiten Halbzeit noch Marc Kuhlmann ins defensive Mittelfeld rückte hatte Issahk gar keine Ruhe mehr. Schade nur, dass der Schiedsrichter die Aktionen sehr einseitig bewertete.
Spielerisch lief nicht mehr allzu viel. H- U verlegte sich fast nur noch auf´s Kontern. Das machten sie auch gut, aber knapp daneben ist auch vorbei. Ansonsten verwalteten sie ihre Führung. Leezen versuchte es noch gelegentlich. Frei vor dem Tor traf Michi Wulf den Ball nicht, der kam dann irgendwie zu Marvin „Wille“ Willhoeft, der traf ihn aber auch nicht. Weitere Versuche scheiterten schon im Ansatz und so blieb es bei der knappen Niederlage.

Raus mit Applaus und kleiner Träne im Knopfloch. Ein Unterschied zum Landesligisten SV H-U war augenscheinlich nicht vorhanden, gereicht hat es dennoch nicht. Trotzdem Kompliment an das Team.

Wir hoffen auf einen erfolgreicheren Start in die Verbandsligasaison beim SSV Pölitz am 20.09.

Aufstellung: Reimers, Ludwig, Fischer, A. Hummel, M. Dierks, F. Neumann, P. Paustian, Albers, T. Neumann, Fuhlendorf, Kuhlmann
Bank: Steputat, M. Willhoeft, P. Braunschweig, Engler, M. Paustian, Wulf

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